Freitag, 29. September 2017

Rezension: "Mein Kräutererbe. Uralte Heilrezepte" von Eunike Grahofer

Cover von "Mein Kräutererbe. Uralte Heilrezepte" von Eunike Grahofer
Inhalt:
Die junge Johanna bekommt zu ihrer Verlobung ein besonderes Geschenk von ihrer Mutter übergeben. Es sind 12 Briefe ihrer Urgroßmutter - einer für jeden kommenden Monat, in dem sie ihrer Urenkelin altbewährtes Heilwissen der Familie übermittelt.

Dienstag, 12. September 2017

Rezept: eingesunkener Brombeerkuchen

Eingesunkener Brombeerkuchen. Foto: Frau B.
Eingesunkener Brombeerkuchen. Foto: Frau B.
Im Garten reifen jetzt die Brombeeren, die es heuer reichlich gibt. Nach dem Kochen von Brombeermarmelade hatte ich am Wochenende Lust, die größere Schüssel Brombeeren in einem Kuchen zu verbacken. Als Belag nahm ich einen Rührkuchen, gefüllt in einer Springform und vollendete es mit einem süßen Guß, der die Brombeeren einsinken ließ.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezension: "Beinwelljauche, Knoblauchtee & Co." von Natalie Faßmann

"Beinwelljauche, Knoblauchtee & Co." von Natalie Faßmann
Inhalt:
Pflanzen helfen Pflanzen. Neben der bekannten Brennesseljauche gibt es noch zahlreiche andere Pflanzen, die als Jauche, Tee oder Auszug stärkend oder sogar schützend wirken. Über 18 Pflanzen und 50 Rezepte für zahlreiche Anwendungsbereiche im Garten werden hier vorgestellt.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Selbstgemacht: Rosen-Körper-Öl

Foto: Wikipedia, Von Membeth - Eigenes Werk, CC0, 
Das Gute liegt meist nah und ist einfach in seinen Zutaten und Gestalt. So stoße ich bei selbstgemachter Kosmetik immer wieder darauf. Nimmt man Kräuter oder Zutaten der Küche dazu, wird sie gerne Grüne Kosmetik genannt.
Auf das Rezept zum selbstgemachten Rosen-Körper-Öl bin ich in dem lesenswerten Kräuterlesebuch "Die Leissinger Oma" von Eunike Grahofer gestoßen. Es besteht aus nur zwei Zutaten, wovon eine jetzt ihre Hochzeit hat, und hat eine sehr gute Wirkkraft und einen unbeschreiblichen Duft.

Dienstag, 6. Juni 2017

Teltower Rübchen mögen keinen Umzug

Vereinzelt wachsen die Teltower Rübchen kräftig. 
Vor einigen Wochen säte ich Teltower Rübchen im Gemüsegarten aus. Der Samen ist winzig, winzig, winzig. Theoretisch hätte ich den Samen mit Sand zur besseren Aussaat vermischen sollen. Jedoch hatte ich keinen feinen Sand bei der Hand, so daß ich die altbewährte Methode mittels Finger wählte. Natürlich landete mehr Samen in der Erde als nötig.
Nachdem die erste Zeit es recht kühl war und der Samen nur langsam keimte, änderte es sich in den letzten drei Wochen. Warm war es, so daß die Pflanzen schön wuchsen. Zahlreich kamen sie aus der Erde, dicht an dicht. Also vereinzeln, damit sie schöne Rüben bilden können.
Und hier kommt die Erfahrung ins Spiel. Denn Gärtnern hat viel mit praktischem Tun, Machen und eigener Erfahrung zu tun.
Nach dem Umzug.
Teltower Rübchen mögen keinen Umzug. Sie sind absolut, ganz und gar standorttreu. Wo sie keimen, wollen sie wachsen. Nicht 20 cm weiter rechts oder links. Nein, so etwas gibt es nicht.
Die entnommenen Rübchen setzte ich gleich nebenan ins Beet, goß mehrmals. Und sie verrecken. Keine wächst weiter. Sie lassen sofort trauermäßig den Kopf hängen, vertrocknen. Auch die Variante, sie vorher zu wässern und bei Regen umzusetzen, funktioniert nicht.
Also Teltower Rübchen muß man dort aussäen, wo sie bleiben sollen!

Freitag, 12. Mai 2017

Roll-on-Deo selber machen

Gekaufte Kosmetik ist meist nicht gerade billig. Viele alltägliche Kosmetikartikel lassen sich mit wenigen Inhaltsstoffen schnell und preiswert selber herstellen. Man hat gleichzeitig die Kontrolle über die Inhaltsstoffe, was bei Allergien oder Vermeidung bestimmter Inhaltsstoffe wie Aluminium hilfreich ist.
Viele Frauen verwenden als Deo meist eine Kombination aus Roll-on-Deo (eine Art festes Deo) mit Parfüm. Ersteres läßt sich innerhalb von 5 Minuten aus Zutaten aus der Küche selber herstellen.

Zutaten:

  • 100 ml Wasser
  • 1-2 TL Speisestärke
  • 2 TL Natron
  • leeres Roll-on-Deo oder ein kleines, sauberes Gefäß

Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension: "Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen" von Werner David


Inhalt:
Ein Praxisbuch mit vielen anschaulichen Anleitungen, Informationen und Tipps zum Eigenbau von Nisthilfen für Wildbienen bzw. ihrer Lebensart.

Freitag, 11. November 2016

Wurzellos

Ich lese zur Zeit gerade das neue Werk von meiner Lieblingssachbuchautorin Eunike Grahofer. In "Die Hechals. Brauchtum, altes Handwerk und Rezepte aus dem Mostviertel"* erzählt sie vom Leben der Bauernfamilie Hechal.
Seit Jahrhunderten leben die Hechals Generation für Generation auf dem Hof. Sie sind gefestigt: in ihrem Alltag, in ihrer Lebenswelt, mit ihren gelebten Sitten und Bräuchen. Letztere sind vielfältig, noch heute tief im Alltag verwurzelt und ganz eng mit dem Glauben verwoben. So wird ein zu Ostern gesegnetes Ei bei aufziehendem Gewitter schnell vor die Türschwelle gelegt, damit es den Hof vor Schaden und Unglück bewahrt.
Es geht jetzt hier nicht um das Buch an sich. Das werde ich die Tage einmal ausführlicher vorstellen.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Kirschstängel sammeln

In meinem Lieblingskräuterbuch "Die Leissinger Oma" von Eunike Grahofer gibt es einen ungewöhnlichen Hinweis zu lesen. Früher nutzten die heilkundigen Menschen die ganze Kirsche. Das Fruchtfleisch zum rohen Genuß oder für Marmeladen, die Kerne gesäubert für das Kirschkernkissen und die Stängel gegen Husten. Ja, da war ich baff. Die Kirschstängel helfen als Tee aufgebrüht gegen Husten. Da jetzt Kirschzeit ist, sammle ich fleißig die Stängel und trockne sie. Im Winter sind sie dann neben den Klassikern Salbei, Kamille und Pfefferminze eine neue Zutat im Hustentee.

Dienstag, 28. Juni 2016

Rezension: "Grüne Kosmetik. Bio-Pflege aus Küche und Garten" von Gabriela Nedoma

Inhalt:
Vogelmiere-Smoothie gegen Hautunreinheiten? Abschminklotion mit Leinsamen und Rahm? Welche Lebensmittel und natürlichen Rohstoffe aus Küche und Garten kann man für selbstgemachte Kosmetik verwenden? In diesem Buch finden Sie viele Rezepte für Shampoo, Cremes, Lippenbalsam, Hauttoniken, Zahncremes uvm. für die ganze Familie.